Okinawa Kobudo

Was ist Okinawa Kobudo?

Kobudo bedeutet „Alte Kampfkunst“ und entstand im Laufe des 16. Jahrhunderts auf des südlichen japanischen Insel Okinawa.

Zu dieser Zeit war es von Seiten des Königs verboten, Schwerter oder andere Waffen offen zu tragen. Um sich gegen die Samurai dennoch wehren zu können, entwickelten die Bewohner Okinawas Verteidigungs- und Angriffstechniken mithilfe von Geräten und Werkzeugen aus dem Arbeitsalltag. Bis zur Perfektion hin wurden aus normalen Ackerbaugeräten tödliche Waffen.

Die so entstandene Kampfkunst wurde heimlich trainiert, perfektioniert und nur innerhalb der eigenen Familie weitergegeben. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurde Vieles des Gelernten auch für die Öffentlichkeit freigegeben.

Da es im Okinawa-Kobudo keinen Freikampf oder sportlichen Wettbewerb wie in anderen asiatischen Kampfsportarten gibt, gilt es bis heute als traditionelle und unverfälschte Kampfkunst und das Üben erfolgt in unserem Studio aufgrund des direkten Kontakts nach Okinawa zu mehreren Meistern wie z.B. Shinyu Gushi, Alan Dollar und Andreas Haberzettl.

Beim Kobudo Training werden die Techniken mit verschiedenen Waffen, z.B. Bo (langer Holzstock), Sai („Metallgabeln“), Tonfa (kurzer Holzstock mit Griff) unterrichtet, ebenso wie Partnertraining und Kata (ein Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner).

Du findest das Kobudo Workout in unserem Studio aktuell Dienstags um 21 Uhr und Samstags um 11 Uhr.